ÄUßERE ERSCHEINUNG MIT INNEREN WERTEN. HAUT UND HAAR

Haut und Haar

DIE HAUT. SINNESORGAN UND SCHUTZSCHILD.

Die Haut ist mit bis zu zwei Quadratmetern nicht nur unser größtes Organ, sondern auch ein echtes Multitalent mit elementaren Funktionen.
Sie schützt den Körper vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Hitze, Kälte, Fremdstoffen und Krankheitserregern. Während die Haut einerseits abgrenzt, bildet sie andererseits die Kontaktstelle nach außen.
Als Sinnesorgan ist sie wichtig für die Wahrnehmung von Schmerz und Temperaturveränderungen und lässt uns Berührungen empfinden.

SCHUTZHÜLLE IM SCHICHTSYSTEM.

Ähnlich einer Zwiebel ist die menschliche Haut aus unterschiedlichen Schichten aufgebaut: Ober-, Leder- und Unterhaut bilden eine schützende Einheit.
Die Oberhaut (Epidermis) ist die äußerste, sichtbare Hautschicht und besteht vor allem aus Hornzellen. Diese bilden eine wasserabweisende Schicht und verleihen der Haut Festigkeit und somit Schutz vor mechanischen Einflüssen. Sie werden ständig neu gebildet, alte Zellen werden abgeschilfert. Die Zellen der obersten Hautschicht bilden außerdem den Farbstoff Melanin, der die Haut vor UV-Strahlen schützen kann.
Unter der Oberhaut liegt die Lederhaut (Dermis), die u.a. aus kollagenen und dehnbaren Fasern besteht und dadurch für die Elastizität der Haut sorgt. Sie enthält Blutgefäße, Haarfolikel, Nerven, Talgdrüsen und Gänge von Schweißdrüsen.
Die Unterhaut ist die tiefste Schicht der menschlichen Haut. Sie wird aus lockerem Bindegewebe gebildet. Je nach Körperstelle bzw. Körperbau werden mehr oder weniger Fettzellen eingelagert. Das Fettgewebe schützt vor Kälte, dämpft Stöße ab und dient als Energiespeicher.

SPIEGEL VON EMPFINDUNGEN.

Man errötet aus Freude, Wut oder Scham, wird blass vor Schreck, spürt einen Schauer über den Rücken laufen, so dass sich die Haare aufstellen: Seelische Belastungen können mit der Veränderung des Hautbildes einhergehen. Im umgekehrten Fall kann eine Veränderung des Hautbildes zu einer seelischen Belastung werden und die Lebensqualität beeinträchtigen.

DAS HAAR. MEHR ALS SCHMUCK.

Haare sind von spezialisierten Hautzellen gebildete Hornfäden.
Sie bedecken fast den gesamten Körper und bestehen überwiegend aus Keratin. Jedes Haar ist mit einer Talgdrüse versehen, deren Ausführungsgang am Haarschaft auf die Hautoberfläche mündet. Der Talg schützt das Haar vor Austrocknung und hält es geschmeidig. Der Melaningehalt in den verhornten Zellen, bestimmt die Haarfarbe.
Genetisch vorbestimmt ist, ob wir uns über eine voluminöse Haarpracht freuen können oder mit feinem, dünnem Haar vorlieb nehmen müssen. Auch die Haare können den Gesundheitszustand verraten. Stumpfe, glanzlose Haare können zum Beispiel ein Hinweis auf Mangelzustände im Körper sein.

Gesundes Leben macht schöner.
Ausreichend Bewegung, viel Schlaf, der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten und eine ausgewogene Ernährung tragen zur Gesundheit und Schönheit von Haut und Haaren bei.

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Familiärer oder beruflicher Stress, außergewöhnliche Belastungen sowohl körperlicher als auch seelischer Natur, stellen hohe Anforderungen an unsere Abwehrkraft.

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