Jeden Monat das gleiche Spiel.
Und ich kenne alle Regeln.

DIE PERIODE

ALLES WICHTIGE RUND UM DEN WEIBLICHEN ZYKLUS

Die Regel (gemeint ist meist die „Regelblutung“) ist Teil des weiblichen Menstruationszyklus. Der Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation und endet mit dem letzten Tag vor der nächsten Blutung.

Die Länge eines Zyklus schwankt zwischen 23 und 35 Tagen und läuft grundsätzlich in drei Phasen ab:

Follikelphase
Der erste Zyklustag ist der erste Tag der Menstruation. In den Eierstöcken beginnt ein Eibläschen (Follikel), das ein Ei enthält, heranzureifen.

Ovulationsphase
Der Eisprung (Ovulation) wird ausgelöst und die Eizelle wird freigegeben und von den Eileitern in Richtung Gebärmutter (Uterus) weitergeleitet. In dieser Phase ist das Ei für kurze Zeit (12-18 Std.) befruchtungsfähig. Das bedeutet, die Frau befindet sich in ihren fruchtbaren Tagen und kann schwanger werden.

Lutealphase
Nach dem Eisprung wandelt sich das Eibläschen (Follikel) in den Gelbkörper um. Die Gebärmutterschleimhaut wird auf die Einnistung eines befruchteten Eies vorbereitet. Fand keine Befruchtung statt, bildet sich der Gelbkörper zurück und die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen.

Im Laufe des Lebens einer Frau spielt sich dieser Zyklus im Körper etwa 450-500 Mal so ab.

WIE MENSTRUATIONSBESCHWERDEN ENTSTEHEN

Hat keine Befruchtung stattgefunden, werden in der Gebärmutterschleimhaut Prostaglandine (körpereigene Botenstoffe) gebildet, die zu Minderdurchblutung und Kontraktion der Gebärmutter führen. Das wiederum leitet die mechanische Abstoßung der Schleimhaut und des unbefruchteten Eies ein. Die für die Frauen typischen Regelschmerzen entstehen durch das Zusammenziehen der Gebärmutter, da das Gewebe weniger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt wird.

Patientinnen mit Regelschmerzen weisen einen um ein Vielfaches erhöhten Prostaglandin-Wert auf. Ein Prostaglandin-Überschuss führt zu kolikartigen Uteruskrämpfen und bedingt auch eine starke Verengung der Gefäße in der Gebärmutterschleimhaut:
Eine schmerzhafte Mangeldurchblutung des Gewebes ist die Folge. Mediziner sprechen dann von einer Dysmenorrhö (Periodenschmerzen).

BESCHWERDEN WÄHREND DER PERIODE

Viele Frauen haben während der Menstruation überhaupt keine Probleme, andere erleben mit ihr jeden Monat starke Krämpfe und andere Beschwerden.

Grundsätzlich wird zwischen den sogenannten primären und sekundären Regelschmerzen unterschieden:


Die erste Form tritt kurz vor oder bei der Regelblutung ein und hält etwa zwei bis drei Tage an. Die Dysmenorrhö ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, das bei vielen Frauen sehr stark ausgeprägt
ist. Dennoch kann der Leidensdruck natürlich sehr stark sein, sodass ärztliche- bzw. medikamentöse Hilfe angezeigt und notwendig ist. Oft leiden besonders junge Frauen unter Regelschmerzen und die
Symptome werden im Laufe des Lebens schwächer.

Bei der zweiten Form von Regelschmerzen, der sogenannten sekundären Dysmenorrhö, treten die Beschwerden meist erst ab dem 30. Lebensjahr auf und werden durch Erkrankungen der Gebärmutter
verursacht. Neu auftretende Beschwerden sollten deshalb von einem Arzt untersucht werden. Organisch verursachte Blutungen sind oft sogenannte Myome, also gutartige Geschwülste der Uterus-Muskulatur.



In erster Linie leiden die betroffenen Frauen unter krampf- bis kolikartigen Schmerzen im Unterleib, die oft bis in den Rücken ausstrahlen. Diese Symptomatik plagt etwa 87 Prozent aller Betroffenen. Hinzu kommen oft Kopfschmerzen oder Migräne. Weiterhin klagen viele Frauen (etwa 47 Prozent der Betroffenen) über Schmerzen im unteren Rücken, Übelkeit mit Erbrechen und Verstopfung oder Durchfall. Symptome wie Reizbarkeit, Müdigkeit bis hin zu Kreislaufproblemen treten ebenfalls häufig während der Blutung auf.

Häufig sind schon junge Mädchen und Frauen von einer starken Dysmenorrhoe betroffen. Allerdings verlaufen in den ersten 2 Jahren nach der ersten Regelblutung, 50 bis 70% der Zyklen noch ohne Eisprung. D.h. mit etwa 16 Jahren kommt es zur vollen Ausprägung der Dysmennorrhö.

Der akute Schmerz setzt üblicherweise kurz vor Beginn der Blutung ein. Einen Schmerzhöhepunkt erreichen die Betroffenen üblicherweise etwa 24 Stunden nach Beginn der Menstruation. Nach 2-3 Tagen klingen die Schmerzen dann wieder ab. Während dieser Zeit wechseln sich starke Schmerzphasen mit leichteren ab, in selteneren Fällen werden sie eher als einförmiger, kontinuierlicher Schmerz wahrgenommen.

WAS MENSTRUATIONSBESCHWERDEN AUßERDEM BEEINFLUSST

Neben der Zyklus-bedingten Auslösung von Menstruationsschmerzen scheinen auch andere Faktoren wie Stress und Anspannung die Beschwerden während der Menstruation zumindest zu fördern. Viele Frauen, vor allem in Ausbildung und Beruf, oft in Kombination mit Familie sind sich ihrer großen Stress-Situation häufig gar nicht bewusst. Neben der Therapie der körperlichen Symptome sollte deshalb bei der ärztlichen Untersuchung ein Augenmerk auf die gesamte Situation gerichtet werden.

  

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